0251-Sachverständiger Michael Dittmer & Team · Münster
DEKRA-Siegel: zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung, Standard Ein- und Zweifamilienhäuser, gültig bis 03/2027IVD-Qualitätssiegel – Mitglied im Immobilienverband DeutschlandDIAZert-Zertifizierung

Immobilienpreise · Grundstücksmarktbericht 2026

Immobilienpreise im Kreis Steinfurt 2026

Bodenrichtwerte, Hauspreise und Preisentwicklung für alle 23 Städte und Gemeinden – aus dem amtlichen Grundstücksmarktbericht 2026, eingeordnet von unseren Sachverständigen.

Ø Einfamilienhaus 2025

353.148 €

+5,4 % zum Vorjahr

Ø Hauspreis je m² Wohnfläche

2.425 €

+5,7 % zum Vorjahr

Gebrauchte Eigentumswohnung

2.392 €/m²

+11,4 % zum Vorjahr

Kaufverträge 2025

3.885

+19,9 % zum Vorjahr

Der Markt im Überblick

Wie haben sich die Preise im Kreis Steinfurt entwickelt?

Der Grundstücksmarkt im Kreis Steinfurt verzeichnete 2025 deutlich mehr Abschlüsse: 3.885 Kaufverträge bedeuten ein Plus von 19,9 %, der Geldumsatz stieg um 26,0 % auf 1,072 Mrd. €. Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten im Schnitt 353.148 € (plus 5,4 %) oder 2.425 €/m² Wohnfläche, Doppelhaushälften und Reihenendhäuser 324.880 € (plus 7,3 %). Neubauwohnungen blieben mit 3.843 €/m² nahezu stabil (plus 0,6 %), Wohnungen im Weiterverkauf verteuerten sich um 11,4 % auf 2.392 €/m². Wohnbauland legte um 1,9 % zu.

Innerhalb des Kreises liegen die Werte weit auseinander. Die Wohnbauland-Richtwerte reichen von 60 €/m² in Hopsten bis 550 €/m² in Greven; für eine gute Lage nennt Emsdetten 480 €/m². Am stärksten stieg das Bauland zuletzt in Hörstel mit 14,9 %, gefolgt von Saerbeck (4,9 %) und Westerkappeln (4,7 %). Nur Altenberge meldet ein Minus (0,8 %), bleibt mit 300 bis 350 €/m² aber auf hohem Niveau. Auch langfristig zeigen sich Unterschiede: Der Index (2011 = 100) erreicht in Hörstel 246,0 und in Horstmar 155,8, der Kreiswert liegt bei 183,7.

Aus gutachterlicher Sicht beschreiben solche Zahlen den Markt, nicht die einzelne Immobilie. Durchschnittswerte fassen sehr verschiedene Objekte zusammen und beruhen teils auf nur wenigen Verkäufen. Der Wert eines konkreten Hauses hängt unter anderem von Bodenrichtwert, Lage, Baujahr, Größe und Zustand ab und kann deutlich vom Mittelwert abweichen. Die folgenden Gemeindetexte bieten deshalb eine Orientierung auf Basis des Grundstücksmarktberichts 2026, ersetzen aber keine Bewertung. Diese Einzelbetrachtung übernimmt das seit 1989 tätige, DEKRA-zertifizierte Büro 0251-Sachverständiger aus Münster.

Hinweis: Die Stadt Rheine hat einen eigenen Gutachterausschuss und ist nicht enthalten. Alle Werte sind Durchschnitte; der Wert einer einzelnen Immobilie kann deutlich abweichen.

Städte und Gemeinden

Bodenrichtwerte im Vergleich

Spanne aller Wohnbauland-Bodenrichtwerte   mittlere Lage (Zahl rechts, €/m²)

Emsdetten400 €
Greven370 €
Altenberge320 €
Lengerich240 €
Lotte240 €
Hörstel230 €
Laer230 €
Steinfurt225 €
Nordwalde220 €
Ladbergen190 €
Saerbeck185 €
Ochtrup180 €
Horstmar160 €
Lienen150 €
Wettringen150 €
Mettingen145 €
Metelen130 €
Recke125 €
Hopsten115 €

Immobilienpreise in Altenberge

Selbst der niedrigste Wohnbauland-Richtwert liegt in Altenberge bei 300 €/m², keine andere Gemeinde im Kreis beginnt so hoch. Die mittlere Lage steht bei 320 €/m², die gute bei 350 €/m². Der Lagefaktor von 1,18 ist der höchste im Kreis: Hauspreise liegen hier 18 % über der Kreisnorm.

Die erfassten Hausverkäufe passen dazu, sind mit je drei Fällen aber nur ein Anhaltspunkt: 2.785 €/m² für die Baujahre 1950–1974 und 3.360 €/m² für 1975–1994. Neubauwohnungen führen die Kreisliste mit durchschnittlich 4.623 €/m² an. Beim Bauland steht dagegen als einziges im Kreis ein Minus, nämlich 0,8 % zum Vorjahr.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19742.785368.000 €3
1975–19943.360489.000 €3

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 4.623 €/m² Wohnfläche (Spanne 4.375–4.762 €/m², 6 Verkäufe, Ø 74 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage320 €/m²
Gute lage350 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte300–350 €/m²
Veränderung zum Vorjahr−0,8 %
Entwicklung seit 2011+100,3 %
Lagefaktor Hauspreise1,18 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland14,50 / 8,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Emsdetten

Drei Lagen, drei klar getrennte Preisniveaus: Für Wohnbauland gelten in Emsdetten 260 €/m² in mäßiger, 400 €/m² in mittlerer und 480 €/m² in guter Lage. Kein anderer Ort nennt für eine gute Lage einen höheren Wert. Der Index hat sich seit 2011 auf 217,4 mehr als verdoppelt, zuletzt kamen aber nur 0,6 % hinzu.

Häuser der Baujahre 1975–1994 erzielten im Schnitt 2.515 €/m² und damit fast den Kreiswert dieser Klasse von 2.525 €/m², die Basis bilden sieben Verkäufe. Der Lagefaktor beträgt 1,07. Neubauwohnungen liegen mit 3.893 €/m² knapp über dem Kreismittel von 3.843 €/m².

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
bis 19191.925302.000 €6
1920–19492.115300.000 €6
1950–19742.160338.000 €12
1975–19942.515416.000 €7

Doppelhaushälften und Reihenendhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1975–19943.005334.000 €3
1995–20092.260323.000 €3

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.893 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.683–4.250 €/m², 12 Verkäufe, Ø 77 m²)

Mietspiegel der Stadt Emsdetten

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mäßige lage260 €/m²
Mittlere lage400 €/m²
Gute lage480 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte190–480 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+0,6 %
Entwicklung seit 2011+117,4 %
Lagefaktor Hauspreise1,07 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland12,50 / 5,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Greven

Mit 550 €/m² steht in Greven der höchste Wohnbauland-Richtwert des Kreises. Die ausgewiesenen Lagen bleiben darunter: 300 €/m² mäßig, 370 €/m² mittel und 430 €/m² gut. Der Ortsteil Reckenfeld folgt mit 230 €/m² in mittlerer Lage deutlich dahinter.

Bei den Häusern fällt die Baujahresklasse 1975–1994 auf: Elf Verkäufe ergaben im Schnitt 3.125 €/m² und 523.000 €, kreisweit sind es für diese Baujahre 2.525 €/m². Der Lagefaktor beträgt 1,06.

Für Neubauwohnungen wurden in 26 Fällen durchschnittlich 4.485 €/m² gezahlt. Die Spanne von 3.490 bis 5.110 €/m² zeigt, wie wenig ein Mittelwert hier über die einzelne Wohnung aussagt.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19742.375315.000 €8
1975–19943.125523.000 €11
1995–20093.795607.000 €5
2010–20233.925617.000 €4

Doppelhaushälften und Reihenendhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1975–19942.465331.000 €4
1995–20093.235428.000 €3
2010–20234.040536.000 €4

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 4.485 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.490–5.110 €/m², 26 Verkäufe, Ø 82 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mäßige lage300 €/m²
Mittlere lage370 €/m²
Gute lage430 €/m²
Ortsteil Reckenfeld – mittlere Lage230 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte205–550 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+2,6 %
Entwicklung seit 2011+99,1 %
Lagefaktor Hauspreise1,06 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland13,00 / 5,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Hopsten

Hopsten bildet das untere Ende der Bodenpreisskala im Kreis: Der niedrigste Richtwert beträgt 60 €/m², der höchste 120 €/m², für die mittlere Lage gelten 115 €/m². Auch der Lagefaktor ist mit 0,83 der niedrigste im Kreis, Hauspreise liegen also 17 % unter der Kreisnorm.

Belastbare Durchschnittspreise für Häuser geben die Daten kaum her. Nur für die Baujahre 1950–1974 existiert ein Wert, und der stützt sich auf drei Verkäufe (1.780 €/m², 258.000 €). Der Bauland-Index sprang zwischen 2024 und 2025 von 144,7 auf 160,0 und blieb zum Stichtag 2026 unverändert. Grünland sank von 5,0 auf 4,5 €/m².

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.780258.000 €3

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage115 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte60–120 €/m²
Veränderung zum Vorjahr±0,0 %
Entwicklung seit 2011+60,0 %
Lagefaktor Hauspreise0,83 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland10,50 / 4,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Hörstel

Kein Bauland im Kreis hat sich zuletzt so stark verteuert wie das in Hörstel: 14,9 % gegenüber dem Vorjahr, bei einem Kreiswert von 1,9 %. Auch der Index liegt mit 246,0 an der Spitze. In absoluten Zahlen bewegen sich die Richtwerte zwischen 105 und 230 €/m²: 230 €/m² in der mittleren Lage von Hörstel selbst, 210 €/m² in Bevergern, 190 €/m² in Riesenbeck und 140 €/m² in Dreierwalde.

Bei den Hauspreisen zeigt sich kein vergleichbares Bild. Zwölf Häuser der Baujahre 1950–1974 brachten im Schnitt 1.790 €/m², im Kreis sind es 2.020 €/m². Der Lagefaktor beträgt 0,95, neue Eigentumswohnungen kosteten 3.486 €/m².

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.790268.000 €12
1975–19942.055328.000 €3
1995–20092.635313.000 €6

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.486 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.144–3.982 €/m², 6 Verkäufe, Ø 88 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage230 €/m²
Ortsteil Bevergern – mittlere Lage210 €/m²
Ortsteil Dreierwalde – mittlere Lage140 €/m²
Ortsteil Riesenbeck – mittlere Lage190 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte105–230 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+14,9 %
Entwicklung seit 2011+146,0 %
Lagefaktor Hauspreise0,95 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland11,00 / 4,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Horstmar

Der niedrigste Indexstand im Kreis gehört mit 155,8 zu Horstmar. Ein großer Teil des Zuwachses seit 2011 entfiel auf einen einzigen Schritt: von 129,8 im Jahr 2024 auf 154,1 im Jahr 2025. Zum aktuellen Stichtag folgte ein Plus von 1,1 %.

Die mittlere Lage wird mit 160 €/m² bewertet, der Ortsteil Leer mit 110 €/m², das Maximum liegt bei 220 €/m². Durchschnittspreise für Häuser liegen für 2025 nicht vor, und der Lagefaktor von 1,00 zeigt keinen messbaren Unterschied zur Kreisnorm. Eine Einschätzung muss sich daher umso stärker auf das konkrete Objekt stützen. Ackerland notiert mit 12,0 €/m² über dem Kreismittel von 11,57 €/m².

Für Hauspreise lagen 2025 in Horstmar zu wenige auswertbare Verkäufe vor.

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage160 €/m²
Ortsteil Leer – mittlere Lage110 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte110–220 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+1,1 %
Entwicklung seit 2011+55,8 %
Ackerland / Grünland12,00 / 5,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Ibbenbüren

Gemessen an der Zahl der Bauland-Verträge ist Ibbenbüren der aktivste Markt im Kreis: 39 von 248 Abschlüssen entfielen 2025 auf diese Gemeinde. Die Preise stiegen um 4,4 %, der Index erreicht 208,2.

Groß ist die Spreizung zwischen den Lagen: 140 €/m² in mäßiger, 270 €/m² in mittlerer und 380 €/m² in guter Lage. Laggenbeck (220 €/m²) und Püsselbüren (160 €/m²) liegen dazwischen.

Am besten belegt ist bei den freistehenden Häusern die Klasse 1995–2009: Zwölf Verkäufe ergaben 2.750 €/m² und 376.000 €, kreisweit sind es für diese Baujahre 2.985 €/m². Neue Wohnungen kosteten im Mittel 3.902 €/m², bei einer Spanne von 3.211 bis 4.587 €/m². Der Lagefaktor entspricht mit 1,00 der Kreisnorm.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1920–19491.325228.000 €4
1950–19741.895289.000 €9
1975–19942.285342.000 €9
1995–20092.750376.000 €12
2010–20223.660451.000 €4

Doppelhaushälften und Reihenendhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1995–20092.160304.000 €7
Neubau2.715438.000 €3

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.902 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.211–4.587 €/m², 13 Verkäufe, Ø 75 m²)

Mietspiegel der Stadt Ibbenbüren

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mäßige lage140 €/m²
Mittlere lage270 €/m²
Gute lage380 €/m²
Ortsteil Püsselbüren – mittlere Lage160 €/m²
Ortsteil Laggenbeck – mittlere Lage220 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte115–380 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+4,4 %
Entwicklung seit 2011+108,2 %
Ackerland / Grünland11,50 / 6,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Ladbergen

Nur 20 €/m² trennen in Ladbergen den niedrigsten vom höchsten Wohnbauland-Richtwert: 170 und 190 €/m². Enger ist die Spanne nirgends im Kreis, die mittlere Lage steht am oberen Rand.

Aufschlussreich ist vor allem der Lagefaktor von 1,15, der zweithöchste im Kreis. Hauspreise liegen damit 15 % über der Kreisnorm. Durchschnittspreise nach Baujahr enthalten die ausgewerteten Daten für 2025 nicht, sodass dieser Koeffizient der wichtigste Hinweis auf das Preisniveau von Häusern bleibt.

Zum Vorjahr hat sich beim Bauland nichts verändert, der Index verharrt bei 168,2. Grünland ging von 5,0 €/m² im Jahr 2022 auf 4,0 €/m² zurück.

Für Hauspreise lagen 2025 in Ladbergen zu wenige auswertbare Verkäufe vor.

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage190 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte170–190 €/m²
Veränderung zum Vorjahr±0,0 %
Entwicklung seit 2011+68,2 %
Lagefaktor Hauspreise1,15 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland10,50 / 4,00 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Laer

Noch 2016 lag der Index in Laer mit 97,3 unter dem Ausgangswert von 2011, das war der niedrigste Stand im Kreis. Inzwischen erreicht er 203,7. Die großen Schritte kamen spät: von 153,2 im Jahr 2023 über 180,7 auf 203,7 im Jahr 2025. Zum Stichtag 2026 gab es keine Veränderung.

Die Richtwerte reichen von 140 bis 260 €/m², die mittlere Lage steht bei 230 €/m². Mit 22 Bauland-Verträgen gehört Laer zu den vier Gemeinden mit den meisten Abschlüssen in diesem Segment. Hauspreise lassen sich nur grob einordnen: Je vier Fälle ergeben 2.090 €/m² für ältere freistehende Häuser und 2.940 €/m² für neue Doppelhaushälften. Der Lagefaktor beträgt 1,06.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19742.090320.000 €4

Doppelhaushälften und Reihenendhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
Neubau2.940476.000 €4

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage230 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte140–260 €/m²
Veränderung zum Vorjahr±0,0 %
Entwicklung seit 2011+103,7 %
Lagefaktor Hauspreise1,06 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland14,00 / 6,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Lengerich

Jeweils drei Verkäufe pro Baujahresklasse: Mehr Grundlage bieten die Hausdaten für Lengerich nicht, die Werte sind entsprechend vorsichtig zu lesen. Sie reichen von 1.860 €/m² (1950–1974) über 3.045 €/m² (1995–2009) bis 3.370 €/m² (2010–2023). Einen messbaren Unterschied zur Kreisnorm belegt der Lagefaktor nicht.

Beim Wohnbauland trennen mittlere und gute Lage nur 20 €/m² (240 und 260 €/m²), die mäßige Lage folgt mit 190 €/m². Den markantesten Schritt machte der Index von 129,9 im Jahr 2021 auf 176,2 im Jahr 2022, aktuell steht er bei 180,5. Vier Neubauwohnungen lagen eng beieinander: 3.767 bis 3.850 €/m².

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.860337.000 €3
1995–20093.045360.000 €3
2010–20233.370492.000 €3

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.799 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.767–3.850 €/m², 4 Verkäufe, Ø 71 m²)

Mietspiegel der Stadt Lengerich

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mäßige lage190 €/m²
Mittlere lage240 €/m²
Gute lage260 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte120–300 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+1,0 %
Entwicklung seit 2011+80,5 %
Ackerland / Grünland10,00 / 4,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Lienen

Für Neubauwohnungen liefert Lienen mit zwölf Erstverkäufen eine vergleichsweise breite Datenbasis. Im Schnitt wurden 3.708 €/m² gezahlt und damit weniger als im Kreis (3.843 €/m²), die Einzelfälle lagen zwischen 3.465 und 3.915 €/m². Dünner ist das Bild bei den Häusern: Drei Verkäufe der Baujahre 1950–1974 ergaben 1.920 €/m² und 225.000 €.

Das Bauland bewegt sich in einem schmalen Korridor von 135 bis 165 €/m², die mittlere Lage steht bei 150 €/m². Drei Jahre lang blieb der Index bei 149,5, inzwischen hat er 156,5 erreicht. Das jüngste Plus von 2,8 % übertrifft den Kreiswert. Ackerland zählt mit 9,0 €/m² zu den niedrigsten Werten im Kreis.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.920225.000 €3

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.708 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.465–3.915 €/m², 12 Verkäufe, Ø 71 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage150 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte135–165 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+2,8 %
Entwicklung seit 2011+56,5 %
Ackerland / Grünland9,00 / 5,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Lotte

Zwischen Lotte und dem Ortsteil Wersen liegen beim Bauland nur 20 €/m²: In mittlerer Lage gelten 240 beziehungsweise 220 €/m². Insgesamt reicht die Bandbreite von 140 bis 270 €/m².

Der wesentliche Anstieg geschah zwischen 2021 und 2024, als der Index von 145,9 auf 180,7 kletterte. Seither tut sich wenig: Mit 182,1 und zuletzt plus 0,6 % liegt Lotte nahe am Kreisindex von 183,7.

Vier Häuser der Baujahre 1975–1994 erzielten 2.465 €/m² und damit annähernd den Kreiswert von 2.525 €/m². Drei jüngere Objekte (1995–2009) kamen auf 3.310 €/m², was bei so wenigen Fällen nur begrenzt aussagekräftig ist. Der Lagefaktor beträgt 1,07.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1975–19942.465304.000 €4
1995–20093.310408.000 €3

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage240 €/m²
Ortsteil Wersen – mittlere Lage220 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte140–270 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+0,6 %
Entwicklung seit 2011+82,1 %
Lagefaktor Hauspreise1,07 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland9,00 / 4,00 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Metelen

In keiner Gemeinde mit erfassten Verkäufen waren neue Eigentumswohnungen im Schnitt so günstig wie in Metelen: 3.385 €/m² bei sechs Fällen und einer Spanne von 2.995 bis 3.587 €/m². Das Kreismittel liegt bei 3.843 €/m².

Wie stark das Baujahr ins Gewicht fallen kann, deuten zwei kleine Stichproben an. Drei Häuser von 1950–1974 kosteten im Mittel 1.480 €/m² und 183.000 €, drei aus den Jahren 1995–2009 dagegen 2.830 €/m² und 353.000 €.

Wohnbauland notiert zwischen 120 und 165 €/m², die mittlere Lage bei 130 €/m². Der Index blieb zuletzt konstant bei 163,9. Vom Kreisniveau weicht Metelen laut Lagefaktor nicht messbar ab.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.480183.000 €3
1995–20092.830353.000 €3

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.385 €/m² Wohnfläche (Spanne 2.995–3.587 €/m², 6 Verkäufe, Ø 76 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage130 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte120–165 €/m²
Veränderung zum Vorjahr±0,0 %
Entwicklung seit 2011+63,9 %
Ackerland / Grünland12,00 / 6,00 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Mettingen

Beim Bauland herrschte in Mettingen zuletzt Stillstand: 0,0 % Veränderung, der Index bleibt bei 157,5. Davor ging es zügiger voran, von 115,0 im Jahr 2021 auf 156,5 im Jahr 2024. Die Richtwerte liegen zwischen 90 und 180 €/m², die mittlere Lage bei 145 €/m².

Neubauwohnungen erreichen im Schnitt 3.929 €/m² und damit mehr als im Kreis. Allerdings beruht dieser Wert auf sechs Fällen, die von 2.925 bis 4.303 €/m² reichen, ein einzelner Preis kann also weit vom Mittel entfernt sein. Vier ältere Häuser kosteten durchschnittlich 1.670 €/m² und 227.000 €, kreisweit sind es für die Baujahre 1950–1974 2.020 €/m².

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.670227.000 €4

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.929 €/m² Wohnfläche (Spanne 2.925–4.303 €/m², 6 Verkäufe, Ø 79 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage145 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte90–180 €/m²
Veränderung zum Vorjahr±0,0 %
Entwicklung seit 2011+57,5 %
Ackerland / Grünland10,00 / 4,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Neuenkirchen

Fast am oberen Ende der gemeindlichen Skala steht in Neuenkirchen die mittlere Lage: 215 €/m² bei einem Höchstwert von 220 €/m². Nach unten reicht die Spanne bis 125 €/m². Der Index verharrte 2023 und 2024 bei 169,0, stieg dann auf 184,7 und liegt nach zuletzt plus 0,3 % mit 185,3 knapp über dem Kreisindex.

Bei den Hauspreisen ist die Staffelung nach Baujahr deutlich: 1.970 €/m² für 1950–1974, 2.320 €/m² für 1975–1994 und 3.235 €/m² für 1995–2009. Die beiden größeren Gruppen liegen unter den Kreiswerten, die jüngste Gruppe umfasst nur drei Verkäufe. Einen messbaren Lageunterschied zur Kreisnorm zeigt der Koeffizient von 1,00 nicht.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.970300.000 €6
1975–19942.320366.000 €8
1995–20093.235511.000 €3

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.768 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.300–4.177 €/m², 5 Verkäufe, Ø 87 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage215 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte125–220 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+0,3 %
Entwicklung seit 2011+85,3 %
Ackerland / Grünland12,00 / 6,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Nordwalde

Neubauwohnungen sind das am besten belegte Marktsegment in Nordwalde: 15 Erstverkäufe, durchschnittlich 3.945 €/m², Spanne 3.493 bis 4.390 €/m². Das liegt über dem Kreismittel von 3.843 €/m².

Wohnbauland zeigt seit 2022 kaum Bewegung, der Index stieg lediglich von 169,3 auf 171,0, zuletzt um 0,2 %. Die mittlere Lage steht mit 220 €/m² nahe am Maximum von 225 €/m². Anders das Ackerland, dessen Richtwert von 12,0 auf 14,0 €/m² zulegte.

Freistehende Häuser kamen auf 2.265 €/m² (1950–1974, fünf Fälle) und 2.520 €/m² (1975–1994, vier Fälle). Der erste Wert liegt über dem Kreisniveau der Klasse (2.020 €/m²), der zweite fast genau darauf (2.525 €/m²).

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19742.265330.000 €5
1975–19942.520373.000 €4
1995–20093.430446.000 €3

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.945 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.493–4.390 €/m², 15 Verkäufe, Ø 74 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage220 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte160–225 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+0,2 %
Entwicklung seit 2011+71,0 %
Ackerland / Grünland14,00 / 5,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Ochtrup

Von 120 auf 240 €/m²: Bauland in guter Lage kostet in Ochtrup genau das Doppelte der mäßigen Lage, dazwischen steht die mittlere mit 180 €/m². Der Index lag 2016 mit 110,0 noch an der Kreisspitze, heute beträgt er 184,0.

Eine Besonderheit bietet das Agrarland. Mit 15,0 €/m² nennt Ochtrup den höchsten Acker-Richtwert im Kreis, und Grünland erreicht mit 8,5 €/m² denselben Spitzenwert wie Altenberge.

Häuser liegen unter den Kreiswerten ihrer Baujahre: 1.825 €/m² und 262.000 € bei sechs Verkäufen aus 1950–1974, 2.175 €/m² und 369.000 € bei dreien aus 1975–1994. Der Lagefaktor von 1,04 weist zugleich einen leichten Aufschlag gegenüber der Kreisnorm aus.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.825262.000 €6
1975–19942.175369.000 €3

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mäßige lage120 €/m²
Mittlere lage180 €/m²
Gute lage240 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte100–240 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+0,7 %
Entwicklung seit 2011+84,0 %
Lagefaktor Hauspreise1,04 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland15,00 / 8,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Recke

Ein Index von 197,3 bedeutet fast eine Verdopplung seit 2011, trotzdem bleiben die Richtwerte in Recke mit 80 bis 140 €/m² niedrig, die mittlere Lage steht bei 125 €/m². Hohe Zuwachsraten sagen also wenig über das absolute Niveau. Mit 0,89 ist auch der Lagefaktor der zweitniedrigste im Kreis, das entspricht 11 % unter der Kreisnorm.

Die Hausdaten zeigen, wie stark die Größe den Gesamtpreis mitbestimmt. Fünf Objekte von 1975–1994 erzielten 2.155 €/m² und 327.000 €. Drei von 1995–2009 kamen trotz jüngeren Baujahrs auf ähnliche 2.175 €/m², bei durchschnittlich 200 m² Wohnfläche jedoch auf 430.000 €.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.420235.000 €3
1975–19942.155327.000 €5
1995–20092.175430.000 €3

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage125 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte80–140 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+0,6 %
Entwicklung seit 2011+97,3 %
Lagefaktor Hauspreise0,89 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland11,00 / 5,00 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Saerbeck

Nach Hörstel verzeichnet Saerbeck mit 4,9 % den zweithöchsten Anstieg beim Wohnbauland. Es ist bereits der zweite Schritt in Folge: Nach 137,5 in den Jahren 2023 und 2024 kletterte der Index auf 153,0 und nun auf 160,5.

Zwischen mittlerer (185 €/m²) und guter Lage (200 €/m²) liegen lediglich 15 €/m², die gesamte Spanne reicht von 170 bis 240 €/m². Auch das Agrarland bewegte sich zuletzt: Acker von 10,0 auf 11,0 €/m², Grünland von 4,8 auf 5,5 €/m².

Für Häuser enthalten die Daten keine Durchschnittspreise, und der Lagefaktor belegt keinen Unterschied zur Kreisnorm. Eine Wertaussage ist hier deshalb nur am einzelnen Objekt möglich.

Für Hauspreise lagen 2025 in Saerbeck zu wenige auswertbare Verkäufe vor.

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage185 €/m²
Gute lage200 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte170–240 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+4,9 %
Entwicklung seit 2011+60,5 %
Ackerland / Grünland11,00 / 5,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Steinfurt

Zwei Ortsteile, zwei Preisniveaus: Borghorst liegt mit 225 €/m² in mittlerer und 240 €/m² in guter Lage über Burgsteinfurt mit 185 und 215 €/m². Gemeindeweit reichen die Richtwerte von 110 bis 280 €/m².

Mit 53 Erstverkäufen stammt die mit Abstand größte Stichprobe neuer Eigentumswohnungen im Kreis aus Steinfurt. Der Durchschnitt von 3.497 €/m² bleibt unter dem Kreismittel, die Spanne reicht von 2.669 bis 4.074 €/m².

Bei Häusern ist die Klasse 1950–1974 am stärksten vertreten: 16 Verkäufe, 2.155 €/m², 304.000 €. Neue Doppelhaushälften kamen in fünf Fällen auf 3.405 €/m² und 448.000 €. Der Lagefaktor beträgt 1,07, das Bauland legte zuletzt um 0,6 % zu.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
bis 19191.350217.000 €4
1920–19492.000316.000 €5
1950–19742.155304.000 €16
1975–19942.340378.000 €5
2010–20233.405537.000 €4
Neubau4.085623.000 €7

Doppelhaushälften und Reihenendhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
bis 19491.335185.000 €3
1995–20092.625315.000 €7
Neubau3.405448.000 €5

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.497 €/m² Wohnfläche (Spanne 2.669–4.074 €/m², 53 Verkäufe, Ø 75 m²)

Mietspiegel der Stadt Steinfurt

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Borghorst – mittlere Lage225 €/m²
Borghorst – gute Lage240 €/m²
Burgsteinfurt – mittlere Lage185 €/m²
Burgsteinfurt – gute Lage215 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte110–280 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+0,6 %
Entwicklung seit 2011+69,7 %
Lagefaktor Hauspreise1,07 (Kreis = 1,00)
Ackerland / Grünland12,50 / 6,00 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Tecklenburg

Ein Ortsteil liegt hier über dem allgemeinen Wert der mittleren Lage: Leeden wird mit 230 €/m² bewertet, die mittlere Lage sonst mit 205 €/m². Brochterbeck (160 €/m²) und Ledde (140 €/m²) bleiben darunter, die gute Lage erreicht 270 €/m². Über alles reicht die Spanne von 100 bis 290 €/m².

Lehrreich sind die beiden Hausgruppen, trotz kleiner Fallzahlen. Vier Objekte von 1950–1974 kosteten 2.485 €/m² und 392.000 €, fünf von 1975–1994 zwar 2.710 €/m², aber nur 363.000 €. Die Wohnfläche erklärt den Unterschied: 160 gegenüber 135 m². Beide Quadratmeterwerte übersteigen die Kreiswerte der Klassen, obwohl der Lagefaktor keinen messbaren Unterschied ausweist.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19742.485392.000 €4
1975–19942.710363.000 €5

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage205 €/m²
Gute lage270 €/m²
Ortsteil Brochterbeck – mittlere Lage160 €/m²
Ortsteil Ledde – mittlere Lage140 €/m²
Ortsteil Leeden – mittlere Lage230 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte100–290 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+0,4 %
Entwicklung seit 2011+76,8 %
Ackerland / Grünland9,50 / 4,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Westerkappeln

Von 2022 bis 2024 stand der Index in Westerkappeln bei 140,5, seither holt er auf: 153,6 im Jahr 2025 und 160,8 zum aktuellen Stichtag. Das Plus von 4,7 % ist das dritthöchste im Kreis. Mit 180 €/m² entspricht die mittlere Lage zugleich dem Höchstwert, der niedrigste Richtwert beträgt 85 €/m².

Sieben Neubauwohnungen lagen preislich dicht beieinander, nämlich zwischen 3.803 und 3.932 €/m² bei einem Mittel von 3.869 €/m², also nahe am Kreiswert. Vier Häuser von 1950–1974 erreichten 1.995 €/m² und 274.000 €, kreisweit sind es in dieser Klasse 2.020 €/m². Beim Acker ging der Richtwert von 7,0 auf 9,0 €/m² nach oben.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.995274.000 €4

Neubau-Eigentumswohnungen 2025

Ø 3.869 €/m² Wohnfläche (Spanne 3.803–3.932 €/m², 7 Verkäufe, Ø 81 m²)

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage180 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte85–180 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+4,7 %
Entwicklung seit 2011+60,8 %
Ackerland / Grünland9,00 / 4,00 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Wettringen

Früh kam in Wettringen der große Anstieg: Zwischen 2016 und 2021 sprang der Index von 104,0 auf 172,6, den damals höchsten Stand im Kreis. Danach verlief die Entwicklung ruhiger, aktuell sind es 195,4 nach einem Plus von 3,4 %.

Die Richtwerte bleiben mit 110 bis 150 €/m² eng gefasst, die mittlere Lage liegt am oberen Rand. Nur drei Hausverkäufe der Baujahre 1950–1974 fließen in den Durchschnitt von 1.595 €/m² und 221.000 € ein, der Kreis nennt hier 2.020 €/m² und 295.000 €. Beim Lagefaktor ergibt sich kein messbarer Unterschied. Ackerland verteuerte sich von 4,0 €/m² im Jahr 2011 auf 12,5 €/m².

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
1950–19741.595221.000 €3

Bodenrichtwerte Wohnbauland 01.01.2026

Mittlere lage150 €/m²
Spanne Bodenrichtwerte110–150 €/m²
Veränderung zum Vorjahr+3,4 %
Entwicklung seit 2011+95,4 %
Ackerland / Grünland12,50 / 6,00 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Kreisweit

Hauspreise und Wohnungen nach Baujahr

Durchschnittswerte aller auswertbaren Verkäufe 2025 im Kreis Steinfurt (ohne Rheine), mittlere Wohnlage, dem Alter entsprechender Zustand.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
bis 19191.565251.000 €13
1920–19491.740272.000 €22
1950–19742.020295.000 €117
1975–19942.525386.000 €81
1995–20092.985413.000 €55
2010–20233.455518.000 €29
Neubau4.085623.000 €7

Doppelhaushälften und Reihenendhäuser

Baujahr€/m² Wfl.Ø KaufpreisVerkäufe
bis 19491.530222.000 €6
1950–19742.260274.000 €15
1975–19942.495305.000 €14
1995–20092.530325.000 €34
2010–20233.960506.000 €5
Neubau3.145464.000 €14

Eigentumswohnungen

Markt€/m² Wfl.zum Vorjahr
Neubau (Erstverkauf)3.843+0,6 %
Weiterverkauf gesamt2.392+11,4 %
Weiterverkauf Baujahr 1950–19741.906–
Weiterverkauf Baujahr 1975–19941.999–
Weiterverkauf Baujahr 1995–20092.467–
Weiterverkauf Baujahr 2010–20233.312–

Land- und Forstwirtschaft

Acker- und Grünlandpreise

Ackerland kostete 2025 im Schnitt 12,23 €/m² (+20,4 % zum Vorjahr), Grünland 5,25 €/m² (+6,7 %). In den letzten zehn Jahren sind die Ackerpreise um rund 72 % gestiegen, Grünland um rund 49 %. Bodenrichtwerte zum 01.01.2026 je Gemeinde:

GemeindeAcker €/m²Grünland €/m²Acker 2016
Ochtrup15,008,507,80
Altenberge14,508,507,20
Laer14,006,506,00
Nordwalde14,005,506,80
Greven13,005,506,80
Emsdetten12,505,506,80
Steinfurt12,506,006,50
Wettringen12,506,008,50
Horstmar12,005,506,00
Metelen12,006,006,50
Neuenkirchen12,006,507,50
Ibbenbüren11,506,505,70
Hörstel11,004,507,00
Recke11,005,005,00
Saerbeck11,005,506,30
Hopsten10,504,506,20
Ladbergen10,504,005,50
Lengerich10,004,504,10
Mettingen10,004,505,00
Tecklenburg9,504,505,00
Lienen9,005,504,50
Lotte9,004,004,50
Westerkappeln9,004,003,50

Ihre Immobilie

Durchschnitt ist nicht Ihr Wert

Bodenrichtwerte und Durchschnittspreise zeigen das Niveau einer Gemeinde. Was Ihr Haus oder Ihre Wohnung wert ist, hängt von Lage, Zustand, Baujahr, Grundstück und Ausstattung ab – das sehen wir uns vor Ort an.

Marktwerteinschätzung487 €Besichtigung und realistische Wertspanne für Verkauf oder Planung.Mehr erfahren BeliebtKurzgutachtenab 964 €Schriftliches Gutachten nach ImmoWertV für private Zwecke.Mehr erfahren Verkehrswertgutachtenab 1.468 €Gerichtsfest nach § 194 BauGB – für Finanzamt, Gericht und Erbe.Mehr erfahren 

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was ist ein Bodenrichtwert und wie unterscheidet er sich vom Verkehrswert?

Ein Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für den Boden, bezogen auf einen Quadratmeter eines typischen Grundstücks in einer Richtwertzone. Ein Gebäude ist darin nicht enthalten. Der Verkehrswert bezieht sich dagegen auf eine konkrete Immobilie zu einem bestimmten Stichtag und berücksichtigt neben dem Grundstück auch Gebäude, Baujahr, Zustand, Lage und besondere Merkmale des Objekts.

Wo finde ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück?

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen können Sie im Portal BORIS NRW unter www.boris.nrw.de über die Adresse oder die Karte abrufen. Dort sehen Sie auch die zugehörige Richtwertzone. Bei Fragen hilft der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Steinfurt weiter: Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt, Telefon 02551 69-1900.

Warum ist Rheine nicht enthalten?

Die Stadt Rheine hat einen eigenen Gutachterausschuss und fällt deshalb nicht in die Auswertung des Gutachterausschusses im Kreis Steinfurt. Alle Kreiswerte und Gemeindetexte auf dieser Seite beziehen sich somit auf den Kreis ohne Rheine. Für Rheine sind die Veröffentlichungen des dortigen Ausschusses maßgeblich, was Sie bei direkten Vergleichen berücksichtigen sollten.

Wie aktuell sind die Zahlen?

Grundlage ist der Grundstücksmarktbericht 2026. Die Kaufpreise und Vertragszahlen stammen aus dem Berichtsjahr 2025, also aus dem Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025. Die Bodenrichtwerte gelten zum Stichtag 01.01.2026. Die Werte bilden damit den Markt dieses Zeitraums ab und berücksichtigen keine späteren Entwicklungen.

Kann ich mit diesen Durchschnittswerten den Wert meines Hauses berechnen?

Nein, die Werte eignen sich nur zur groben Orientierung. Sie fassen unterschiedliche Objekte zusammen und beruhen in manchen Gemeinden auf nur drei bis fünf Verkäufen. Lage innerhalb der Gemeinde, Grundstück, Wohnfläche, Zustand und Modernisierungen können den Wert erheblich verschieben. Für eine belastbare Aussage muss die einzelne Immobilie betrachtet und bewertet werden.

Was kostet ein Wertgutachten?

Bei 0251-Sachverständiger kostet eine Marktwerteinschätzung 487 €. Ein Kurzgutachten gibt es ab 964 €, ein Verkehrswertgutachten ab 1.468 €. Welche Form passt, hängt vom Anlass und vom erforderlichen Detailgrad ab. Bei den beiden letztgenannten Leistungen richtet sich der Endpreis nach dem jeweiligen Objekt und Aufwand.

Quelle: © Daten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Steinfurt 2026, dl-de/zero-2-0 (www.govdata.de/dl-de/zero-2-0) – Grundstücksmarktbericht 2026, Berichtszeitraum 01.01.2025–31.12.2025, Bodenrichtwerte zum 01.01.2026.

Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Steinfurt, Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt, Tel. 02551 69-1900, Website. Bodenrichtwerte für einzelne Grundstücke: BORIS NRW.

Die Texte sind eigene Einordnungen von 0251-Sachverständiger und keine Veröffentlichung des Gutachterausschusses.

Kontakt · Termin vereinbaren

Lassen Sie uns sprechen.

Erzählen Sie uns kurz, worum es geht. Das Erstgespräch ist kostenlos – wir melden uns persönlich, meist noch am selben Tag.

0251 / 14 16 06

info@0251-sachverständiger.de

0251-Sachverständiger

An der Alten Ziegelei 36b · 48157 Münster

Mo–Fr 9–18 Uhr · Ortstermine nach Vereinbarung

Route planen →

Ihre Angaben verwenden wir nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Mehr in der Datenschutzerklärung.