0251-Sachverständiger Michael Dittmer & Team · Münster
DEKRA-Siegel: zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung, Standard Ein- und Zweifamilienhäuser, gültig bis 03/2027IVD-Qualitätssiegel – Mitglied im Immobilienverband DeutschlandDIAZert-Zertifizierung

Immobilienpreise · Grundstücksmarktbericht 2026

Hauspreise und Bodenrichtwerte im Kreis Coesfeld 2026

Bodenrichtwerte für 22 Ortsteile sowie Hauspreise und Wohnungspreise nach Baujahr für Dülmen, Coesfeld, Lüdinghausen und alle weiteren der 11 Städte und Gemeinden – aus dem amtlichen Grundstücksmarktbericht 2026.

Ø freistehendes Haus 2025

419.000 €

+3,1 % zum Vorjahr

Wohnbauland mittlere Lage

206 €/m²

+5 % zum Vorjahr

Neubau-Eigentumswohnung

4.413 €/m²

Ø 2025, 64 Verkäufe

Eingereichte Verträge 2025

1.872

+19 % zum Vorjahr

Der Markt im Überblick

Was sich 2025 im Kreis Coesfeld getan hat

Der Immobilienmarkt im Kreis Coesfeld hat 2025 spürbar zugelegt: Beim Gutachterausschuss gingen 1.872 Kaufverträge ein, 19 % mehr als im Vorjahr. Der Geldumsatz stieg um 15 % auf 574,5 Mio. €, der Flächenumsatz um 16 % auf 405,8 ha. Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten im Schnitt 419.000 € (+3,1 %, 390 Verkäufe), Reihenhäuser und Doppelhaushälften 341.737 € (+5,7 %). Den Höchststand von 465.062 € aus dem Jahr 2022 erreichen freistehende Häuser damit nicht. Neubau-Eigentumswohnungen kosteten im Mittel 4.413 €/m² (64 Verkäufe). Wohnbauland in mittlerer Lage lag bei 206 €/m² (+5 %); die Zahl verkaufter Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg um rund 70 % von 186 auf 317.

Zwischen den 11 Gemeinden gehen die Bodenrichtwerte weit auseinander. Den höchsten Wert weist der Hauptort Dülmen mit 420 €/m² in guter Lage aus. Am unteren Ende steht die mäßige Lage im Ascheberger Ortsteil Davensberg mit 85 €/m². Im Gemeindedurchschnitt führt Coesfeld mit 254 €/m², Rosendahl bildet mit 127 €/m² das Schlusslicht. Zum Vorjahr stiegen die Bodenrichtwerte in Lüdinghausen (+6,7 %), Nottuln (+6,6 %) und Billerbeck (+6,3 %) am stärksten, in Havixbeck, Nordkirchen und Olfen blieben sie unverändert. Seit 2020 verzeichnet Rosendahl mit +37,2 % den größten Anstieg, Havixbeck mit +17,6 % den geringsten.

Aus Gutachtersicht sind diese Zahlen Orientierungswerte, keine Bewertung einer einzelnen Immobilie. Bodenrichtwerte beziehen sich nur auf den Boden und erscheinen hier als Durchschnitt je Lage. Die Haus- und Wohnungspreise je Gemeinde sind Mittelwerte aus den Verkäufen 2023–2025 und bei unter 5 Verkäufen statistisch unsicher. Der Wert eines konkreten Objekts hängt unter anderem von Grundstück, Baujahr, Zustand und Wohnfläche ab und kann deutlich vom Durchschnitt abweichen. Eine belastbare Aussage zum Verkehrswert setzt daher die Prüfung des einzelnen Objekts voraus. 0251-Sachverständiger erstellt solche Bewertungen seit 1989 als DEKRA-zertifiziertes Büro.

Hinweis: Bodenrichtwerte als Durchschnittswerte für Wohnbauland in mäßiger, mittlerer und guter Lage. Haus- und Wohnungspreise je Gemeinde beruhen auf den Verkäufen 2023–2025; bei wenigen Verkäufen sind die Werte statistisch unsicher. Alle Werte sind Durchschnitte; der Wert einer einzelnen Immobilie kann deutlich abweichen.

Städte und Gemeinden

Wohnbauland in den 11 Kommunen im Vergleich

Niedrigster bis höchster Bodenrichtwert für Wohnbauland je Gemeinde   mittlere Lage des Hauptorts (Rosendahl: Gemeinde gesamt) (Zahl rechts, €/m²)

Dülmen300 €
Coesfeld260 €
Nottuln250 €
Senden250 €
Olfen240 €
Havixbeck215 €
Ascheberg190 €
Billerbeck175 €
Rosendahl125 €

Immobilienpreise in Ascheberg

Wie stark die Lage innerhalb eines Ortes zählt, zeigt der Ortsteil Davensberg: 220 €/m² in guter, 170 €/m² in mittlerer und 85 €/m² in mäßiger Lage. Letzteres ist der niedrigste ausgewiesene Bodenrichtwert im Kreis. Deutlich enger liegt Herbern mit 170, 145 und 135 €/m², während der Hauptort Ascheberg 245, 190 und 160 €/m² erreicht.

Im Gemeindemittel ergeben sich 177 €/m², das sind 2,1 % mehr als im Vorjahr und 25,9 % mehr als 2020.

Freistehende Häuser kosteten je nach Baujahr zwischen 228.000 € (bis 1949) und 504.063 € (1995–2009). Die 561.772 € für Baujahre 2010–2022 beruhen auf nur 3 Verkäufen und sind unsicher. Gebrauchte Wohnungen lagen bei 1.869 €/m² (1975–1994) und 3.574 €/m² (2010–2022).

Bodenrichtwerte in Ascheberg und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt220170115
Ascheberg245190160
Ortsteil Davensberg22017085
Ortsteil Herbern170145135

Freistehende Häuser in Ascheberg nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
bis 19497228.000 €1.428
1950–19747301.657 €1.976
1975–19948354.850 €2.156
1995–20098504.063 €3.068
2010–20223561.772 €3.747

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Ascheberg nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1975–1994111.869
2010–202283.574

Ascheberg auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026177 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr+2,1 %
Bodenrichtwerte seit 2020+25,9 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994354.850 € (2.156 €/m²)
Ackerland 202611,20–12,60 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Billerbeck

Mit +6,3 % gegenüber dem Vorjahr gehört Billerbeck zu den Gemeinden mit dem stärksten Anstieg der Bodenrichtwerte. Seit 2020 beträgt das Plus 30,4 %, der Durchschnitt liegt nun bei 177 €/m².

Zwei Tabellenzeilen weichen hier sichtbar voneinander ab: Für die Gemeinde gesamt nennt der Bericht 220 €/m² in guter, 175 €/m² in mittlerer und 135 €/m² in mäßiger Lage, für den Hauptort die engere Bandbreite von 185, 175 und 160 €/m². Ortsteile sind nicht gesondert aufgeführt.

Am häufigsten wurden Häuser der Baujahre 1950–1974 verkauft: 13 Fälle zu durchschnittlich 316.016 €. Baujahre 1995–2009 erreichten 425.700 € (10 Verkäufe). Gebrauchte Wohnungen kosteten 2.154 €/m² (1975–1994) und 2.764 €/m² (1995–2009).

Bodenrichtwerte in Billerbeck und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt220175135
Billerbeck185175160

Freistehende Häuser in Billerbeck nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
bis 19495199.400 €1.387
1950–197413316.016 €2.307
1975–19946387.025 €2.251
1995–200910425.700 €2.876

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Billerbeck nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1975–199472.154
1995–200962.764

Billerbeck auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026177 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr+6,3 %
Bodenrichtwerte seit 2020+30,4 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994387.025 € (2.251 €/m²)
Ackerland 202612,90–13,30 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Coesfeld

Zwischen dem Hauptort und dem Ortsteil Lette besteht ein deutliches Gefälle. In guter Lage stehen 390 €/m² gegen 195 €/m², also genau das Doppelte; in mittlerer Lage 260 gegen 160 €/m², in mäßiger 180 gegen 140 €/m². Mit durchschnittlich 254 €/m² hat die Gemeinde den höchsten Mittelwert im Kreis, 4,9 % mehr als im Vorjahr und 21,8 % mehr als 2020.

Breit belegt ist der Markt für gebrauchte Eigentumswohnungen: 51 Verkäufe der Baujahre 1975–1994 zu 2.139 €/m², 32 der Baujahre 1950–1974 zu 1.973 €/m² und 30 der Baujahre 1995–2009 zu 2.660 €/m². Jüngere Wohnungen (2010–2022) erzielten 3.270 €/m². Bei freistehenden Häusern führen die Baujahre 1950–1974 mit 46 Verkäufen und im Schnitt 341.923 €.

Bodenrichtwerte in Coesfeld und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt390250140
Coesfeld390260180
Ortsteil Lette195160140

Freistehende Häuser in Coesfeld nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
bis 19496245.500 €1.735
1950–197446341.923 €2.357
1975–199430394.138 €2.780
1995–200916440.738 €2.991
2010–202211561.682 €3.511

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Coesfeld nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1950–1974321.973
1975–1994512.139
1995–2009302.660
2010–202273.270

Coesfeld auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026254 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr+4,9 %
Bodenrichtwerte seit 2020+21,8 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994394.138 € (2.780 €/m²)
Ackerland 202612,90–14,20 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Dülmen

Keine andere Gemeinde im Kreis weist so viele Ortsteilwerte aus. Der Hauptort liegt mit 420, 300 und 250 €/m² in guter, mittlerer und mäßiger Lage an der Spitze. Es folgen Buldern (230, 210, 200 €/m²), Rorup (190, 180, 140 €/m²) und Hiddingsel (170, 150, 110 €/m²). Für Merfeld sind nur die mittlere (170 €/m²) und die mäßige Lage (160 €/m²) angegeben, für Hausdülmen allein die mittlere (215 €/m²).

Die Entwicklung fällt je nach Zeitraum sehr unterschiedlich aus: Zum Vorjahr stieg der Bodenrichtwert im Schnitt nur um 0,8 % auf 243 €/m², seit 2020 dagegen um 34,5 %.

Häuser der Baujahre 1975–1994 kosteten durchschnittlich 367.040 €, gebrauchte Wohnungen der Baujahre 2010–2022 im Mittel 3.747 €/m².

Bodenrichtwerte in Dülmen und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt400240130
Dülmen420300250
Ortsteil Buldern230210200
Ortsteil Hiddingsel170150110
Ortsteil Merfeld–170160
Ortsteil Rorup190180140
Ortsteil Hausdülmen–215–

Freistehende Häuser in Dülmen nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
bis 194910276.397 €1.802
1950–197445308.708 €2.126
1975–199434367.040 €2.736
1995–20098477.544 €3.461
2010–20228491.668 €3.330

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Dülmen nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1950–1974262.035
1975–1994532.203
1995–2009232.471
2010–2022183.747

Dülmen auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026243 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr+0,8 %
Bodenrichtwerte seit 2020+34,5 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994367.040 € (2.736 €/m²)
Ackerland 202611,10–14,20 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Havixbeck

Ungewöhnlich ist hier das Verhältnis von Ortsteil und Hauptort: Hohenholte liegt mit 235 €/m² in mittlerer Lage über Havixbeck selbst mit 215 €/m². Für Hohenholte ist allerdings nur dieser eine Wert ausgewiesen, der Hauptort reicht von 290 €/m² in guter bis 195 €/m² in mäßiger Lage.

Zum Vorjahr blieben die Bodenrichtwerte unverändert (±0,0 %), der Durchschnitt beträgt 235 €/m². Das Plus von 17,6 % seit 2020 ist das kleinste im Kreis.

Häuser der Baujahre 1975–1994 erzielten bei 21 Verkäufen im Schnitt 461.966 €. Die Beträge für jüngere Baujahre, 627.767 € (3 Verkäufe) und 712.325 € (4 Verkäufe), sind statistisch unsicher. Ackerland liegt einheitlich bei 13,30 €/m².

Bodenrichtwerte in Havixbeck und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt280230195
Havixbeck290215195
Ortsteil Hohenholte–235–

Freistehende Häuser in Havixbeck nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
1950–197416371.518 €2.757
1975–199421461.966 €3.032
1995–20093627.767 €3.240
2010–20224712.325 €3.785

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Havixbeck nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1975–1994122.162
1995–200972.727
2010–202273.052

Havixbeck auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026235 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr±0,0 %
Bodenrichtwerte seit 2020+17,6 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994461.966 € (3.032 €/m²)
Ackerland 202613,30 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Lüdinghausen

Den stärksten Sprung zum Vorjahr verzeichnet Lüdinghausen: Die Bodenrichtwerte stiegen um 6,7 % auf durchschnittlich 229 €/m², seit 2020 sogar um 31,7 %.

In mittlerer und mäßiger Lage liegen der Hauptort (225 und 180 €/m²) und der Ortsteil Seppenrade (210 und 175 €/m²) nah beieinander, in guter Lage ist der Abstand mit 280 gegenüber 230 €/m² größer. Die Zeile für die gesamte Gemeinde reicht von 330 €/m² in guter bis 135 €/m² in mäßiger Lage.

Bei den Häusern laufen zwei Kennzahlen auseinander: Baujahre 1995–2009 kosteten im Schnitt 610.700 € (8 Verkäufe), Baujahre 2010–2022 mit 577.200 € weniger (5 Verkäufe). Je Quadratmeter Wohnfläche ist es umgekehrt: 3.676 gegenüber 3.865 €/m².

Bodenrichtwerte in Lüdinghausen und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt330225135
Lüdinghausen280225180
Ortsteil Seppenrade230210175

Freistehende Häuser in Lüdinghausen nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
bis 19499298.389 €1.553
1950–197416346.750 €2.312
1975–199415424.400 €2.665
1995–20098610.700 €3.676
2010–20225577.200 €3.865

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Lüdinghausen nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1950–1974122.199
1975–1994162.391
1995–200952.879

Lüdinghausen auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026229 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr+6,7 %
Bodenrichtwerte seit 2020+31,7 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994424.400 € (2.665 €/m²)
Ackerland 202611,00–13,50 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Nordkirchen

Identische Werte für zwei Ortsteile sind im Kreis die Ausnahme: Capelle und Südkirchen liegen jeweils bei 190 €/m² in guter und 165 €/m² in mittlerer Lage, für die mäßige Lage fehlt dort eine Angabe. Der Hauptort Nordkirchen erreicht 215, 180 und 170 €/m². Mit durchschnittlich 171 €/m² bleibt die Gemeinde nur vor Rosendahl. Zum Vorjahr gab es keine Veränderung (±0,0 %), seit 2020 ein Plus von 23,2 %.

Häuser der Baujahre 1975–1994 kosteten im Schnitt 371.314 €, mit 2.091 €/m² Wohnfläche der niedrigste Wert dieser Baujahresklasse im Kreis. Unsicher sind wegen je 3 Verkäufen die 627.667 € für Baujahre 2010–2022 und die 1.385 €/m² für Wohnungen von 1950–1974. Wohnungen der Baujahre 2010–2022 lagen bei 2.751 €/m².

Bodenrichtwerte in Nordkirchen und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt195170130
Nordkirchen215180170
Ortsteil Capelle190165–
Ortsteil Südkirchen190165–

Freistehende Häuser in Nordkirchen nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
1950–19748347.896 €2.214
1975–19948371.314 €2.091
1995–20095421.800 €2.964
2010–20223627.667 €4.048

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Nordkirchen nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1950–197431.385
1995–200962.718
2010–2022102.751

Nordkirchen auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026171 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr±0,0 %
Bodenrichtwerte seit 2020+23,2 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994371.314 € (2.091 €/m²)
Ackerland 202611,20–12,60 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Nottuln

Auf den Hauptort konzentrieren sich die hohen Bodenrichtwerte: 300, 250 und 215 €/m² in guter, mittlerer und mäßiger Lage. In den Ortsteilen liegt selbst die gute Lage klar darunter: Appelhülsen 160, 150 und 135 €/m², Darup 170, 150 und 130 €/m², für Schapdetten ist nur die mittlere Lage mit 155 €/m² angegeben.

Der Gemeindedurchschnitt von 202 €/m² stieg zum Vorjahr um 6,6 %, seit 2020 um 30,8 %.

Preise für freistehende Häuser nehmen hier mit jeder Baujahresklasse zu, von 297.714 € (bis 1949) über 405.015 € (1975–1994, 20 Verkäufe) bis 623.772 € (2010–2022, 6 Verkäufe). Bei gebrauchten Wohnungen sind 1.858 und 2.156 €/m² mit je 11 Verkäufen belegt, die 2.463 und 3.195 €/m² jüngerer Baujahre mit je 3 Verkäufen unsicher.

Bodenrichtwerte in Nottuln und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt300190130
Nottuln300250215
Ortsteil Appelhülsen160150135
Ortsteil Darup170150130
Ortsteil Schapdetten–155–

Freistehende Häuser in Nottuln nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
bis 19497297.714 €1.676
1950–197410335.340 €2.364
1975–199420405.015 €2.732
1995–200911510.909 €3.104
2010–20226623.772 €3.943

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Nottuln nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1950–1974111.858
1975–1994112.156
1995–200932.463
2010–202233.195

Nottuln auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026202 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr+6,6 %
Bodenrichtwerte seit 2020+30,8 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994405.015 € (2.732 €/m²)
Ackerland 202611,10–12,70 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Olfen

Beim Agrarland liegt Olfen am unteren Ende: Ackerland kostet 10,70–11,20 €/m², der Kreis kommt im Mittel auf 12,27 €/m². Ganz anders das Wohnbauland: Mit durchschnittlich 245 €/m² folgt die Gemeinde direkt auf Coesfeld, unverändert zum Vorjahr (±0,0 %) und 24,7 % über dem Stand von 2020.

Der Hauptort weist 270, 240 und 220 €/m² aus, der Ortsteil Vinnum 180 €/m² in mittlerer und 140 €/m² in mäßiger Lage. Für die gesamte Gemeinde nennt der Bericht in guter Lage 370 €/m².

Häuser der Baujahre 1975–1994 erzielten 380.521 €, die der Baujahre 1995–2009 im Schnitt 540.833 €. Statistisch unsicher sind die 455.000 € für 2010–2022 (4 Verkäufe) und die 2.159 €/m² für Wohnungen von 1995–2009 (3 Verkäufe).

Bodenrichtwerte in Olfen und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt370240145
Olfen270240220
Ortsteil Vinnum–180140

Freistehende Häuser in Olfen nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
1950–19746284.167 €1.886
1975–199414380.521 €2.543
1995–200912540.833 €2.967
2010–20224455.000 €3.586

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Olfen nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1975–199472.032
1995–200932.159
2010–202253.625

Olfen auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026245 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr±0,0 %
Bodenrichtwerte seit 2020+24,7 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994380.521 € (2.543 €/m²)
Ackerland 202610,70–11,20 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Rosendahl

Einen Hauptort gibt es in Rosendahl nicht, die Werte verteilen sich auf drei Ortsteile. Osterwick erreicht 150, 125 und 110 €/m² in guter, mittlerer und mäßiger Lage, Holtwick 145, 130 und 120 €/m², Darfeld 135, 110 und 105 €/m². Holtwick liegt damit in mittlerer und mäßiger Lage vorn, Osterwick in guter.

Der Durchschnitt von 127 €/m² ist der niedrigste im Kreis, der Anstieg seit 2020 mit 37,2 % zugleich der höchste. Zum Vorjahr kamen nur 0,2 % hinzu.

Freistehende Häuser kosteten 262.722 € (1950–1974) und 361.031 € (1975–1994). Die 328.333 € für Baujahre 1995–2009 sind mit 3 Verkäufen unsicher. Werte für gebrauchte Eigentumswohnungen liegen für Rosendahl nicht vor.

Bodenrichtwerte in Rosendahl und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt150125110
Ortsteil Darfeld135110105
Ortsteil Holtwick145130120
Ortsteil Osterwick150125110

Freistehende Häuser in Rosendahl nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
1950–19749262.722 €2.023
1975–19948361.031 €2.566
1995–20093328.333 €2.399

Rosendahl auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026127 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr+0,2 %
Bodenrichtwerte seit 2020+37,2 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994361.031 € (2.566 €/m²)
Ackerland 202612,90–13,20 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Immobilienpreise in Senden

Häuser der Baujahre 1975–1994 sind in Senden am teuersten: Im Schnitt 472.746 € bei 27 Verkäufen, das ist der höchste Wert dieser Baujahresklasse im Kreis. Der Kreisdurchschnitt von 419.000 € umfasst allerdings alle Baujahre und stammt allein aus 2025, ist also nur begrenzt vergleichbar.

Bei den Bodenrichtwerten reicht die Bandbreite vom Hauptort (290, 250, 230 €/m²) über Bösensell (220, 195, 180 €/m²) und Ottmarsbocholt (175, 150, 105 €/m²) bis Venne mit 90 €/m² in mittlerer Lage. Der Durchschnitt beträgt 240 €/m², +2,4 % zum Vorjahr und +33,1 % seit 2020.

Bei gebrauchten Wohnungen liegen die Baujahre 1975–1994 mit 1.591 €/m² (37 Verkäufe) unter den älteren von 1950–1974 mit 1.876 €/m².

Bodenrichtwerte in Senden und Ortsteilen (01.01.2026)

Ortgute Lage €/m²mittlere Lage €/m²mäßige Lage €/m²
Gemeinde gesamt380250135
Senden290250230
Ortsteil Ottmarsbocholt175150105
Ortsteil Bösensell220195180
Ortsteil Venne–90–

Freistehende Häuser in Senden nach Baujahr (Verkäufe 2023–2025)

BaujahrAnzahlØ KaufpreisØ €/m² Wfl.
1950–197414338.464 €2.385
1975–199427472.746 €3.139
1995–200910569.515 €3.901
2010–20225656.447 €3.836

Gebrauchte Eigentumswohnungen in Senden nach Baujahr (2023–2025)

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1950–1974241.876
1975–1994371.591
1995–200962.945

Senden auf einen Blick

Ø Bodenrichtwert Wohnbauland 2026240 €/m²
Bodenrichtwerte zum Vorjahr+2,4 %
Bodenrichtwerte seit 2020+33,1 %
Ø Haus Baujahr 1975–1994472.746 € (3.139 €/m²)
Ackerland 202611,10–11,80 €/m²

↑ Gemeindeauswahl

Kreisweit

Häuser und Wohnungen im Kreis Coesfeld

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser im Kreis Coesfeld seit 2016

JahrAnzahlØ KaufpreisVorjahr
2016375263.717 €+6,0 %
2018387301.732 €+12,6 %
2020377371.767 €+8,5 %
2021332418.093 €+12,5 %
2022310465.062 €+11,2 %
2023298406.383 €−12,6 %
2024303406.918 €+0,1 %
2025390419.420 €+3,1 %

Reihenhäuser und Doppelhaushälften im Kreis Coesfeld seit 2016

JahrAnzahlØ KaufpreisVorjahr
2016128222.811 €+14,0 %
2018151243.480 €+5,7 %
2020155288.260 €+6,7 %
2021154331.126 €+14,9 %
2022150350.729 €+5,9 %
2023119320.443 €−8,6 %
2024179323.254 €+0,9 %
2025175341.737 €+5,7 %

Eigentumswohnungen im Kreis Coesfeld nach Baujahr 2025

BaujahrAnzahlØ €/m² Wfl.
1950–1974332.039
1975–1994732.069
1995–2009342.795
2010–2023233.340
Neubau644.413

Land- und Forstwirtschaft

Ackerlandpreise im Kreis Coesfeld

Bodenrichtwerte für Ackerland zum 01.01.2026 in den 23 Richtwertzonen des Kreises. Viele Zonen erstrecken sich über mehrere Gemeinden. Im Mittel liegt Ackerland bei 12,27 €/m² (+8 % zum Vorjahr); forstwirtschaftliche Flächen ohne Aufwuchs unverändert 0,90 €/m².

ZoneLage in den GemeindenAcker €/m²
90005Coesfeld, Dülmen14,20
90037Lüdinghausen13,50
90003Havixbeck, Billerbeck13,30
90001Rosendahl, Coesfeld13,20
90006Coesfeld13,20
90007Dülmen13,20
90002Rosendahl, Billerbeck12,90
90004Coesfeld, Billerbeck12,90
90033Nottuln12,70
90041Ascheberg12,60
90045Nordkirchen12,60
90008Dülmen12,50
90011Dülmen12,00
90047Dülmen12,00
90043Lüdinghausen, Senden11,80
90016Ascheberg11,70
90035Dülmen11,60
90013Lüdinghausen, Ascheberg, Nordkirchen11,20
90014Olfen11,20
90039Senden11,20
90009Nottuln, Senden, Dülmen11,10
90012Lüdinghausen11,00
90015Olfen10,70

Ihre Immobilie

Was ist Ihre Immobilie wert?

Ein Haus der Baujahre 1975–1994 kostet in Senden im Schnitt gut 110.000 € mehr als in Rosendahl – und auch innerhalb einer Gemeinde streuen die Preise stark. Den Wert Ihrer Immobilie im Kreis Coesfeld ermitteln wir deshalb immer am Objekt selbst.

Marktwerteinschätzung487 €Besichtigung und realistische Wertspanne für Verkauf oder Planung.
BeliebtKurzgutachtenab 964 €Schriftliches Gutachten nach ImmoWertV für private Zwecke.
Verkehrswertgutachtenab 1.468 €Gerichtsfest nach § 194 BauGB – für Finanzamt, Gericht und Erbe.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Bodenrichtwert und Verkehrswert?

Der Bodenrichtwert ist ein aus Kaufpreisen abgeleiteter durchschnittlicher Lagewert für den Boden einer Richtwertzone, angegeben in €/m². Gebäude und Besonderheiten des einzelnen Grundstücks berücksichtigt er nicht. Der Verkehrswert ist dagegen der Marktwert einer konkreten Immobilie zu einem bestimmten Stichtag und erfasst Grundstück, Gebäude, Zustand sowie Rechte und Belastungen.

Wo finde ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück?

Die amtlichen Bodenrichtwerte stehen im Portal BORIS NRW (www.boris.nrw.de) zur Einsicht bereit. Über die Karte lässt sich die Richtwertzone zu einer Adresse aufrufen. Die Angaben auf dieser Seite sind Durchschnittswerte je Lage, der zonengenaue Wert für Ihr Grundstück kann davon abweichen. Ermittelt werden die Werte vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Coesfeld.

Warum weichen Kaufpreise für Bauland und Bodenrichtwerte voneinander ab?

Kaufpreise sind tatsächlich gezahlte Beträge für einzelne Grundstücke mit jeweils eigener Größe und eigenem Zuschnitt. Bodenrichtwerte sind dagegen Durchschnittswerte für eine Zone zu einem Stichtag. Ein einzelner Verkauf kann deshalb darüber oder darunter liegen. Für den Kreis Coesfeld enthalten die hier verwendeten Daten keine Baulandkaufpreise je Gemeinde, die Gemeindewerte auf dieser Seite sind Bodenrichtwerte.

Wie aktuell sind die Zahlen?

Grundlage ist der Grundstücksmarktbericht 2026. Die Kreiswerte für Häuser und Wohnungen beziehen sich auf den Zeitraum 01.01.2025 bis 31.12.2025, die Bodenrichtwerte auf den Stichtag 01.01.2026. Haus- und Wohnungspreise je Gemeinde beruhen auf den Verkäufen 2023–2025. Spätere Marktbewegungen sind in diesen Zahlen nicht enthalten.

Kann ich damit den Wert meines Hauses berechnen?

Nein, die Zahlen dienen nur der Orientierung. Die Tabellen zeigen Durchschnittspreise nach Baujahr für Grundstücke bis 800 m², bei unter 5 Verkäufen sind sie statistisch unsicher. Ihr Haus kann in Größe, Zustand, Modernisierung und Lage davon abweichen. Bodenrichtwert oder Durchschnittspreis je Quadratmeter mit der eigenen Fläche zu multiplizieren, ersetzt daher keine Bewertung.

Was kostet ein Wertgutachten?

Bei 0251-Sachverständiger kostet eine Marktwerteinschätzung 487 €, ein Kurzgutachten ab 964 € und ein Verkehrswertgutachten ab 1.468 €. Außerhalb Münsters kommen Fahrtkosten von 0,48 €/km hinzu, das gilt also auch für Objekte im Kreis Coesfeld. Bei Kurz- und Verkehrswertgutachten bezeichnen die genannten Beträge den Einstiegspreis.

Quelle: © Daten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Coesfeld 2026, dl-de/zero-2-0 (www.govdata.de/dl-de/zero-2-0) – Grundstücksmarktbericht 2026, Berichtszeitraum 01.01.2025–31.12.2025, Bodenrichtwerte zum 01.01.2026.

Herausgeber: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Coesfeld. Bodenrichtwerte für einzelne Grundstücke: BORIS NRW.

Die Gemeindetexte und Einordnungen schreibt 0251-Sachverständiger selbst; amtlich sind nur die Daten des Gutachterausschusses im Kreis Coesfeld.

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